Wie lassen sich Energiekosten spürbar senken – ohne große Investitionen und mit sofort umsetzbaren Maßnahmen? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung „Einfach machen: Effizienz, die sich rechnet“ im Rahmen der Berliner Energietage. Deutlich wurde: Gerade im Gebäudebestand schlummern erhebliche Effizienzpotenziale, die kurzfristig gehoben werden können.
Die Diskussion zeigte: Energieeffizienz ist vor allem eine Frage der Umsetzung. Oft sind es niedrigschwellige Maßnahmen, die schnell Wirkung entfalten – vorausgesetzt, sie werden konsequent genutzt. Damit wird aus strategischem Anspruch konkrete Praxis auf Gebäudeebene.
Ein zentrales Ergebnis: Große Wirkung braucht nicht zwingend große Investitionen. Entscheidend ist, vorhandene Potenziale systematisch zu identifizieren und pragmatisch zu heben. Die Referenten machten anhand konkreter Beispiele deutlich, wie sich Effizienzlösungen wirtschaftlich und schnell umsetzen lassen.
Die Praxisperspektiven verdeutlichten die Bandbreite der Ansätze: von gezielter Beratung ((Ralph Piterek, Landesverband für Energieeffizienz e.V.) über optimierte Anlagentechnik (Dr. Jörg Lippert, Innung SHK Berlin) bis hin zu konkreten Maßnahmen für Eigentümer (Kai-Peter Breiholdt, Haus & Grund Berlin). Auch die regelmäßige Überprüfung bestehender Systeme (Maximilian Valentin, Schornsteinfeger-Innung Berlin) sowie die Einordnung in den energiepolitischen Kontext wurden hervorgehoben. Moderiert wurde die Veranstaltung von Thomas Herzog, Leiter des BAUinfo-Zentrums.
Der gemeinsame Nenner: Effizienz entsteht durch Handeln. Wer vorhandene Potenziale konsequent nutzt, kann schnell Energie sparen, Kosten senken und einen direkten Beitrag zur Energiewende leisten.
👉 Nächster Halt: 6. Mai, ENERGIETAGE vor Ort „Cool bleiben Berlin! Kooperationen für eine gelingende Wärmewende“
Hier die Veranstaltung zum Nachschauen.
























