Cool bleiben, Berlin: Kooperationen für eine gelingende Wärmewende – vernetzt, sozial und mit Tempo
Wie kann die Wärmewende in Berlin gelingen – effizient, sozial gerecht und praxisnah? Genau darüber diskutierten wir bei einer spannenden Veranstaltung im Rahmen der Energietage. Voller konkreter Beispiele, innovativer Ansätze und klarer Botschaften: Die Transformation gelingt nur gemeinsam.
Staatssekretär Dr. Severin Fischer von der Senatsverwaltung für Wirtschaft, Energie und Betriebe würdigte in seinem Grußwort das Engagement der EEIB und unterstrich die Bedeutung sektorübergreifender Zusammenarbeit für das Erreichen der Berliner Klimaziele.
Einen praxisnahen Einblick in innovative Umsetzungsansätze gab Dr. Jörg Lippert von der Innung SHK Berlin mit dem Projekt „Cool-Down“. Dabei wurde besonders deutlich, wie entscheidend das Zusammenspiel von Handwerk, Gebäuden, Netzen und Politik für echte Effizienzgewinne ist.
In der anschließenden Diskussion machte Matthias Trunk von der GASAG die Potenziale innovativer Energiesysteme in den im Rahmen der Wärmeplanung als Prüfgebiete gekennzeichneten Flächen deutlich und warb dafür, Energiesparen als zentralen Hebel für das Erreichen der Transformations- und Klimaziele stärker in den Fokus zu rücken.
Dass die Wärmewende immer auch eine soziale Frage ist, betonte Dr. Daniela Ringkamp von der Caritas Berlin. Anhand des Projekts Stromspar-Check zeigte sie, wie von Energiearmut betroffene Menschen konkret unterstützt und gleichzeitig Langzeitarbeitslose zu Energieberaterinnen und Energieberatern qualifiziert werden können. Ihr Appell: Klimaschutz darf niemanden zurücklassen.
Mit Blick auf die Zukunft der Wärmeversorgung skizzierte René Wrobel von der BEW Berliner Energie und Wärme die Perspektiven der Fernwärme in Berlin und ihre wichtige Rolle auf dem Weg zur Klimaneutralität.
Wie die Berliner Wohnungswirtschaft die Herausforderungen der Wärmewende angeht, zeigte Matthias Schmitz-Peiffer von der HOWOGE. Er machte deutlich, mit welchen Strategien und Lösungen große Wohnungsunternehmen bereits heute an nachhaltigen und zukunftsfähigen Konzepten arbeiten.
Die Veranstaltung zeigte eindrucksvoll: Große Fortschritte entstehen nicht durch Einzelmaßnahmen, sondern durch koordinierte Zusammenarbeit über alle Bereiche hinweg. Oder, wie es die EnergieEinsparInitiative Berlin auf den Punkt bringt:
Energiesparen – zusammen für dich und mich.

























